Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


   
Aktuelle Kursinformationen ()
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
-   -   0 0 % /
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
-   -  
 
 
 

PrimaCom reduzieren


25.06.2001
Nord LB

Aktien der PrimaCom AG (WKN 625910) bei Kursstärke verkaufen, so lautet die Empfehlung von Analysten der Norddeutschen Landesbank.

Das Unternehmen habe im ersten Quartal 2001 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43,6% auf 38,9 Millionen Euro erhöht. Hauptfaktoren für das Wachstum bei den Umsätzen seien die Akquisition von Multikabel, der Erwerb von 10 Kabelnetzen in Deutschland und der Ausbau der digitalen Kabelfernsehdienste sowie des High-Speed-Internetzugangs gewesen. Zugleich sei der Nettoverlust auf 27,7 Millionen Euro gestiegen. Darin seien Abschreibungen und Amortisationen in Höhe von 26,6 Millionen Euro enthalten. Dieser Anstieg sei im wesentlichen auf den Erwerb von Multikabel, die Akquisitionen in Deutschland und den gestiegenen Abschreibungsbedarf im Rahmen der Aufrüstung der Netzwerke zurückzuführen. Durch die Übernahmen habe sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 17,2 Millionen Euro erhöht. Insgesamt hätten die Zahlen im Rahmen der Erwartungen gelegen.


Primacom wolle seinen Wirkungskreis durch Aufkäufe erweitern, um damit weitere Marktanteile zu gewinnen. Kürzlich sei das niederländische Internetzugangsgeschäft der Sonera Plaza Nederland, einer Tochter des finnischen Telekomkonzerns Sonera, erworben worden. Die übernommene QuickNet biete Kunden die Möglichkeit, via TV-Kabel ins Internet zu gehen. Zum Kaufpreis seien keine Angaben gemacht worden.

Durch den Kauf von Multikabel habe die Wandlung von PrimaCom in eine Multi-Service Telekommunikationsgesellschaft beschleunigt. Besonders der Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugang und das digitale Fernsehen stünden hier im Mittelpunkt des Interesses. Durch diese massiven Investitionen habe sich die konsolidierte Gesamtverschuldung der Gesellschaft mittlerweile auf über 750 Millionen Euro erhöht und dokumentiere damit den hohen Kapitalbedarf in dieser Branche.

Vor dem Hintergrund dieser Tatsache und der unsicheren Konjunkturentwicklung bleibe ein gewisses Gefahrenmoment, auch wenn der Vorstand auf eine langfristige Finanz- und Investitionsplanung verweise. Die Nord LB-Analysten bleiben vorerst bei Reduzieren.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG